Veranstaltungen

07.10.2020 | 12. Burgstädter PraktikertreffenSaattiefen von Zwischenfrüchten

Rund 70 Landwirte, Berater, Wissenschaftler sowie Interessierte kamen zum 12. Burgstädter Praktikertreffen, um sich die Zwischenfruchtversuche auf dem Landwirtschaftsbetrieb Andreas Graichen anzusehen. Dabei lag der Fokus auf deutlich voneinander abgrenzenden Saattiefen der Zwischenfrucht-Reinsaaten als auch -gemenge. Dazu gab es einen Vortrag von Prof. Knut Schmidtke (HTW Dresden) zum Thema: „Pflanzenbauliche Gründe für die Wahl der Saattiefe verschiedener Fruchtarten: Erläuterungen an Zwischenfrüchten im Feld“ mit einer anschließenden Besichtigung und Vorstellung der einzelnen Zwischenfruchtvarianten durch die Firmen: Deutsche Saatveredlung AG, Bayerische Futtersaatbau GmbH, Saaten-Union GmbH, Saatgut 2000 GmbH, KWS Lochow GmbH, RWZAgrarzentrum Frohburg. Das Treffen wurde durch einen Mittagsimbiss und Zeit zum fachlichen Austausch abgerundet.

18.09.2020 | Praxistag Futterleguminosenanbau in Struppen

Bei schönstem Spätsommerwetter luden die HTW Dresden und Gäa e.V. am 18. September 2020 von 9.30 Uhr bis ca. 12.45 Uhr zum Praxistag Futterleguminosenanbau nach Struppen ein. Die Agrarproduktion „Am Bärenstein“ Struppen eG ist Praxispartner im neuen BLE Projekt NiKliFu. Dabei gab es Informationen zu den Anforderungen an neue Gemenge und der aktuelle Feldversuch wurde besichtigt.

Vortrag zum Download:

Das Fruchtfolgeglied Kleegras neu gedacht – Anforderungen an neue Gemenge mit Futterleguminosen für Klimaanpassung und N-Auswaschung. Prof. Knut Schmidtke

19.03.2020 | futureSax-Transfer Roadshow #2 Biodiversität

„Hochschulen für Angewandte Wissenschaften – Innovationspartner für Verbundforschung“ – Teilnehmer des Sächsischen Transferpreises erzählen ihre Geschichte

Gemeinsam mit futureSax präsentiert die Hochschule Mittweida/Saxony5 die neuesten Forschungsergebnisse im Bereich Biodiversität und deren praktischer Umsetzung.

Diesem Event vorausgegangen ist die Nominierung von Herrn Prof. Dr. Röbbe Wünschiers für den Sächsischen Innovationspreis im Juni 2019, vorgeschlagen vom Institut für ganzheitliche Schafpudelzucht (https://schafpudel.de/). Neben diesem leitet Herr Prof. Wünschiers weitere Forschungsprojekte im Bereich der genetischen Diversität, unter anderem zur Pollendiversität bei Honigbienen und Hummeln, Bioareosolen in Tierställen oder der Wasserstofferzeugung mit Purpurbakterien.

Neugierig geworden? Weitere Informationen zu den Forschungsbereichen erhalten Sie am 19.03.2020 ab 16.00 Uhr im Gerhard-Neumann Bau der Hochschule Mittweida (Haus 5, Raum 109A).

Anmeldung erwünscht unter ronny.kittler@futuresax.de.

*     *     *    *     *

11.02.2020 | Biodiversität auf ökologischen Ausgleichsflächen in ausgewählten Landwirtschaftsbetrieben des Landkreises Görlitz

Landwirt*innen und Wissenschaftler*innen diskutieren über Biologische Vielfalt – Abschlussveranstaltung „Biodiversität“ fand am 11. Februar 2020 an der Hochschule Zittau/Görlitz statt.

Ein Nachbericht zur Veranstaltung findet sich hier.

*     *     *    *     *

30./31.01.2020 | Wintertagung ökologischer Landbau

Ort: Rittergut Limbach bei Nossen

Als neuer Kooperationspartner veranstaltete die HTW Dresden gemeinsam mit der Gäa e.V. die diesjährige Wintertagung zum ökologischen Landbau in Limbach. Die zweitägige Tagung bot ein vielseitiges Programm mit Möglichkeiten zum Austausch und Diskussion. Am Abend des 30.1.20 war der neue Staatsminister Wolfram Günther für einen offenen Dialog zu Gast beim Öko-Bauern-Stammtisch.

Vorträge zum Download:

Klimatische Standortevaluierung für den Anbau von Winterackerbohne. Dr. Guido Lux

Möglichkeiten und Grenzen der pfluglosen Bodenbearbeitung im ökologischen Landbau. Prof. Knut Schmidtke

*     *     *    *     *

11.12.2019 | Workshop „Ökologischer Landbau und Schutz umweltsensibler Flächen“

Ort: Landwirtschaftsministerium Prag, Tschechische Republik

In Kooperation mit dem tschechischen Ökolandbauverband „ProBio“ wurden die Herausforderungen und staatlichen Strukturen zum Wasserschutz in Tschechien und Möglichkeiten zur Verringerung der Nitratauswaschung unter Ackerflächen vorgestellt und diskutiert. In Tschechien gibt es auch das Problem der Grenzwertüberschreitung bei Nitrat im Grundwasser. Maßnahmen dazu sind jedoch weniger weit entwickelt als in Sachsen. 

*     *     *    *     *

11.11.2019 | Workshop „Potenzial des ökologischen Landbaus zum Schutz umweltsensibler Gebiete “ in Prag

Am 11.11.2019 fand in Kooperation mit dem Landwirtschaftsministerium in Prag ein gemeinsamer Workshop zum Thema „Potenzial des ökologischen Landbaus zum Schutz umweltsensibler Gebiete“ statt.

Vorträge zum Download:

Proved and new strategies in water protection – organic farming. Prof. Knut Schmidtke

Water quality due to organic farming – how organic farming can influence water quality – example from practice in Saxony. Dr. Bernhard Wagner (Wassergut Canitz GmbH)

22.10.2019 | Biodiversitätstag in der Hochschule Mittweida

Tagungsort: Hochschule Mittweida

Dr. Maria Vlaic (NABU Sachsen)
Foto: Hochschule Mittweida/Saxony5

Am 22.10.2019 fand der erste Biodiversitätstag an der Hochschule Mittweida statt. Rund 70 Besucher verfolgten gespannt die Vortragsreihe aus verschiedenen Bereichen der Biotechnologie. Dabei wurde der Begriff der Biodiversität aus unterschiedlichen Blickwinkeln, wie beispielsweise der Gentechnik, Politik oder der nachhaltigen Landwirtschaft betrachtet. Die Erhaltung der Diversität unserer Umwelt spielt eine wichtige Rolle, denn in Zeiten der rasend schnellen Entwicklung von Industrie und Technologie geht sie immer weiter verloren. Natürliche Arten sterben aus, während die Gentechnik neue Arten schafft – so scheint es. Außer Frage steht, dass zum Beispiel der Klimawandel und die intensive Landwirtschaft den natürlichen Wandeln der Lebewelt beschleunigen und sich auf die Biodiversität auswirken. Höhepunkt der Veranstaltung war die Podiumsdiskussion, in welcher sich auch das Publikum einbringen und Fragen stellen konnte.

(v.l.n.r.) Prof. Dr. Röbbe Wünschiers,
Mechthild Jennissen-Tibbe, Nina Borzner
Foto: Hochschule Mittweida/Saxony5

Schafpudelzüchterin Mechthild Jennissen-Tibbe vom Institut für ganzheitliche Schafpudelzucht gab in Ihrem Vortrag zum Thema „Ein ganzheitliches Schafpudel-Zuchtkonzept“ einen Einblick in Zucht und Problematiken dieser Hunderasse. Gemeinsam mit Prof. Dr. Wünschiers entstand ein Forschungsprojekt zu gen-etischen Ursachen des Kryptorchismus bei Schafpudeln, woraus bereits Erkenntnisse abgeleitet werden konnten.

Die YouTube Beiträge zum Biodiversitätstag am 22.10.2019 finden Sie unter:

Moderne Gentechnik: Ein Biodiversitäts-Killer? | Röbbe Wünschiers
https://youtu.be/wbBTsmLgkCw

Generation Gen-Schere | Röbbe Wünschiers
https://youtu.be/3LYFxALSOdg

Die Erhaltung pflanzlicher Biodiversität in Ex-situ Genbanken | Andreas Börner
https://youtu.be/D9dTR9c8vpY

Ein ganzheitliches Schafpudel-Zuchtkonzept | Mechthild Jennissen-Tibbe
https://youtu.be/efWeKX-400o

Förderung der Agrobiodiversität für nachhaltigere Landwirtschaft | Catrin Westphal
https://youtu.be/XoRvlY07HzM

Landwirtschaft und Biodiversität | Maria Vlaic
https://youtu.be/iv6whRYay4E

Auch die FreiePresse berichtete über das Thema. Den Beitrag können Sie hier nachlesen.

*     *     *    *     *

18/19.09.2019 | Fachtage „Umstellung auf ökologischen Landbau“

Tagungsort: Tagungszentrum Rittergut Limbach in Wilsdruff 

Auf der zweitägigen Schulung im Tagungszentrum Rittergut Limbach wurde zum einen theoretische Grundlagen zum Pflanzenbaumanagement, zum Vertrieb ökologisch erzeugter Produkte und zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen vermittelt. Zum anderen wurden zwei Biobetriebe besucht.

*     *     *    *     *

23.08.2019 |Feldtag Soja-Anbau und Unkrautbekämpfung mit Zwischenfrüchten

Ort: Kondratowice bei Wroclaw/Breslau, Polen

Für einen internationalen Austausch und gegenseitiges Lernen fand am 23.8.2019 ein Feldtag auf der KWS-Versuchsstation Kondratowice statt. In diesem Rahmen wurden verschiedene Feldversuche zum Roggen- und Sojaanbau vorgestellt und intensiv diskutiert. Einen Rückblick auf das Programm finden Sie hier.

*     *     *    *     *

28.06.2019 |Feldrundfahrt Ökologischer Landbau – von Nossen nach Dresden

Landwirte, Berater und Wissenschaftler besichtigen Ackerfeldversuche und Pflanzenbestände bei Berufskollegen.

*     *     *    *     *

12.06.2019 |Feldtag – Neue Strategien für den ökologischen und konventionellen Pflanzenbau

Die Rahmenbedingungen für den Pflanzenbau unterliegen einem ständigen Wandel: Förderprogramme, Umweltauflagen, Marktsituationen und zunehmend auch das Klima ändern sich in kleinen oder größeren Schritten. Das gilt für den ökologischen wie den konventionellen Landbau. Landwirte müssen diese Änderungen beobachten und mit angepassten Betriebszweigen und Produktionsverfahren reagieren. Der Feldtag Neue Strategien für den ökologischen und konventionellen Pflanzenbau in Großkargen sollte einen Beitrag für wissensbasierte Entscheidungen der Unternehmen leisten. Das Treffen hat neue Forschungsergebnisse und Erfahrungen für den Anbau wichtiger Feldkulturen präsentiert und zum Austausch zwischen Wissenschaft, Beratung und Praxis beigetragen. Der Feldtag fand auf Flächen der konventionell wirtschaftenden Saatzucht von Kameke GbR statt, weil dort die Feldversuche zu Ackerbohnen und Soja lagen. Die gezeigten Versuchsergebnisse stammen aber aus der Ökolandbau – Forschung und sind für ökologisch wie für konventionell wirtschaftende Betriebe gültig.

*     *     *    *     *

28.11.2018 |Ökologischer Landbau und Trinkwasserschutz ‐ Nitratbelastung im Grundwasser durch innovative Produktionsverfahren senken am

Ort: Gasthof Wilder Mann e. V. in 04749 Ostrau

Kurzbericht: Bei der Tagung Ökologischer Landbau und Trinkwasserschutz im Gasthof Wilder Mann kamen 38 Teilnehmer zusammen, etwa zu einem Drittel von Wasserbehörden sowie einem Viertel von Landwirtschaftsbetrieben und die übrigen von Wasserversorgern, Wissenschaftseinrichtungen, Agrar-Verbänden und Agrarverwaltung. Frau Silke Peschke vom LfULG zeigte auf, wo sich in Sachsen die Gebiete mit Nitratauswaschungsproblemen befinden und welche Hilfen der Freistaat anbietet. Es wurde deutlich, dass die wissenschaftlichen Fragen i.d.R. sehr weit geklärt sind, aber nach wie vor Wissensdefizite bei Wasserbehörden und Landwirten bestehen. Aus der Diskussion wurde deutlich, dass es wünschenswert wäre, dass Wasserversorgungsunternehmen und Wasserschutzberater zur Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft einstellen, dies aber oft am Geld scheitert.

Prof. Knut Schmidtke von der HTW Dresden zeigte bewährte und neue Verfahren auf, die dem ökologischen Landbau auch in Zukunft die Rolle einer besonders wasserschonenden Bewirtschaftungsform erhalten. Gegenwärtig wird mit Spitzwegerich experimentiert, der als biologischer Nitrifikationshemmer wirkt und der die Nitratbildung- und -auswaschung insbesondere nach Leguminosenumbruch verringern könnte.
Dr. Bernhard Wagner, Geschäftsführer des Agrarbetriebs Wassergut Canitz GmbH zeigte die Wirkung der ökologischen Bewirtschaftung für die Wasserqualität der Leipziger Wasserwerke auf. Seit der Wende wird der Betrieb ökologisch bewirtschaftet und konnte kontinuierlich die Nitratgehalte im Rohwasser senken.
Ulf Müller vom Bio-Anbauverband Gäa e. V. erläuterte schließlich, wie interessierte Landwirte ihren Weg zum ökologischen Landbau finden können, welche Voraussetzungen bestehen und wie ein Umstellungsplan aussehen könnte.
Die Teilnehmer begrüßten insgesamt das interdisziplinäre und praxisnahe Format der Veranstaltung und wünschten sich eine Fortführung in den Folgejahren.

Download der Vorträge:

  1. Frau Silke Peschke, LfULG: Nitrat im Grundwasser – jüngste Entwicklungen und Empfehlungen des Freistaates Sachsen an die Wasser- und an die Landwirtschaft
  2. Prof. Knut Schmidtke, HTW Dresden:Bewährte und neue Strategien im Ökologischen Landbau für mehr Grundwasserschutz
  3. Herr Dr. Bernhard Wagner, Wassergut Canitz GmbH:Wasserschutzgerechter ökologischer Landbau – Minimierung von Nährstoffausträgen und PSM-Einträgen als „Lebensversicherung“ für die Rohwassergüte?
  4. Herr Ulf Müller, Gäa e. V.: Beratung und Absatz bei der Umstellung auf ökologischen Landbau

*     *     *    *     *

29. & 30.10.2018 |Interaktives Training zur Bewertung des Tierwohls von Mastschweinen mittels tierbezogener Kriterien

Ort: Technikum, HTW Dresden | Uhlandstr. 25, 01069 Dresden

Der Intensivkurs Tierwohl von Mastschweinen war eine Veranstaltung des ZAFT e.V. an der HTW Dresden unter fachlicher Leitung der Professur für Ökologischen Landbau in Kooperation mit verschiedenen Partnern, wie Naturland und Gäa e.V..

Das Thema Tierwohl hat in den letzten Jahren bei Verbrauchern, Handel und Landwirtschaft eine stark wachsende Bedeutung erfahren. Es wird immer wichtiger, eine tiergerechte Haltung sachgerecht zu bewerten und sicherzustellen.
Damit stellt sich nicht nur die Frage nach den Tierwohl-Kriterien, sondern insbesondere auch nach der Kompetenz der Prüfer, die die Einhaltung der zugrundegelegten Kriterien überprüfen sollen.
Der an der HTW Dresden angebotene Intensivkurs bot eine hochwertige Schulung durch ausgewiesene Tierwohl-Experten und kontrollierte anschließend auch die erreichten Kompetenzen mittels einer Hochschul-Prüfung. Ein Rückblick auf das Programm finden Sie hier.

*     *     *    *     *

24.10.2018 |10. Burgstädter Praktikertreffen

Ort: Landwirtschaftsbetrieb Andreas Graichen Chemnitzer Straße 124 09217 Burgstädt

Neben zahlreichen Vorteilen durch die Zwischenfrüchte spielen diese zunehmend hinsichtlich der Unkrautunterdrückung eine wichtige Rolle. Seit mehreren Jahren beschäftigt sich unser Verein mit dem Thema. Gemeinsam mit der HTW Dresden legten wir in diesem Sommer im Rahmen des Transferprojektes SAXONY5 einen Versuch mit unterschiedlicher Bodenbearbeitung vor den Zwischenfrüchten an. Der schnellstmöglichen Stoppelbearbeitung und Aussaat nach der Ernte der Vorfrucht, wurde eine schnellstmögliche Schälfurche und Aussaat der Zwischenfrüchte gegenübergestellt. Aus den langjährigen Untersuchungen unseres Vereins heraus wurde als dritte Variante eine weitere Bodenbearbeitung zwei Wochen nach der Stoppelbearbeitung durchgeführt und erst dann die Zwischenfrüchte ausgesät. Wie schon im letzten Jahr haben wir neben den gewohnten Zwischenfruchtmischungen vor allem Reinsaat ins Feld gestellt, um exaktere Aussagen zur Reaktion der Zwischenfrüchte auf die unterschiedliche Bodenbearbeitung treffen zu können. Zum Feldtag wurden erste Ergebnisse präsentiert und mit den Landwirten diskutiert. Einen Rückblick auf das Programm finden Sie hier.

*     *     *    *     *

31.10.2018 |Mit dem NABU aufs Land

Fahrradexkursion durchs Naturschutzgebiet „Wölperner Torfwiesen“

Das Naturschutzgebiet „Wölperner Torfwiesen“ ist ein rund 46 Hektar großes naturnah genutztes Niedermoor zwischen Eilenburg und Leipzig. Neben feuchten Wiesen und trockenen Magerrasenstandorten sind vereinzelt Eichen- und Hainbuchwälder in die abwechslungsreiche Landschaft eingestreut. Einzigartig sind die großen Pfeifengraswiesen, die die letzten Vorkommen der vom Aussterben bedrohten Europäischen Trollblume und der seltenen Prachtnelke beherbergen. Für Naturbegeisterte und alle Interessierten veranstaltet der NABU Sachsen am 31. Oktober eine Radtour durch das Gelände.

Um die Wiesenstandorte dauerhaft zu erhalten, führt der NABU Sachsen dort seit vielen Jahren extensive Grünlandpflege im Gebiet durch. Unter anderem eine kleine Mutterkuhherde aus Schottischen Hochlandrindern wird bei der Landschaftspflege eingesetzt und hilft dabei, die Feuchtwiesen offen zu halten. Wie diese extensive Beweidung Landwirtschaft und Naturschutz verbindet, zeigt der NABU beispielhaft mit seiner Exkursion zu Rad von Eilenburg nach Leipzig. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben dabei die Gelegenheit, mit der Landwirtin ins Gespräch zu kommen.

*     *     *    *     *

22.10.2018 |Fachtag Umstellung auf ökologische Landwirtschaft

Ort: Göda OT Neuspittwitz bei Bautzen

Der regionale und überregionale Absatz von Ökoprodukten entwickelt sich seit Jahren sehr positiv. Auch in unserer Region suchen Bio-Verarbeitungsunternehmen ökologisch erzeugte Rohware und sind deshalb an einer langfristigen Zusammenarbeit mit ÖkoLandwirten interessiert. Die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft ist ein großer Schritt für jedes Unternehmen und bedarf umfassender Information und Planung. Mit diesem Seminar wollten wir zu Fragen der Umstellung auf ökologische Landwirtschaft praxisnah informieren. Nach einer theoretischen Einführung in die wichtigsten Fragen der Umstellung auf ökologischen Landbau und einem vertieften Einblick in die Vermarktungsmöglichkeiten haben wir uns mit den Erfolgskriterien des ökologischen Ackerbaus befasst. Die Betriebsbesichtigung des Biohofs Mörl gewährte anschließend einen Blick in die Praxis der ökologischen Bewirtschaftung. Alle Teilnehmer waren dazu eingeladen, ihre Fragen zur Umstellung auf ökologische Landwirtschaft an den Betriebsleiter Matthias Mörl und die Fachleute aus Beratung und Vermarktung zustellen.

*     *     *    *     *

09.05.2018 |Exkursion zum Hofgut Eichigt im Vogtland

Am Mittwoch den 09.05.2018 war das Co-Creation Lab (CCL) Landwirtschaft und Biodiversität (LuB) des Transferverbundes Saxony5 auf Exkursion zum Hofgut Eichigt im Vogtland. Beteiligt waren Vertreter des Naturschutzbundes „NABU“, des Zentrums für Ökologischen Landbau Mittel- u. Osteuropas e.V., „EkoConnect“, sowie Teilvorhabenskoordinator der HTW Dresden, Bernhard Jansen, Prof. Arne Cierjacks als mitarbeitender Wissenschaftler der HTW Dresden und Jana Dörnchen-Neumann von der Hochschule Zittau/Görlitz. 

Im Zentrum des CCL-Treffens stand die Frage, wie sich Naturschutz und (Bio-)Landwirtschaft vereinen lassen. Das Hofgut Eichigt ist ein Bio-Landwirtschaftsbetrieb, der sich erst kürzlich auf Bio Produkte umgestellt hat und dabei beachtliche Ergebnisse vorweisen kann. Nicht zuletzt deswegen war das Ausflugsziel gewählt worden.

Auf dem Hofgut Eichigt wird bereits geforscht: Prof. Knut Schmidtke von der HTW Dresden hat hier bereits ein Versuchsfeld (Exaktversuch) aufgebaut, auf dem Anbaustrategien für ökologische Milchviehbetriebe in Mittelgebirgslagen getestet werden.

Ziel ist es nun, die Forschungsarbeit auszuweiten, Kommunikationskonzepte für die Interaktion mit der Gesellschaft aber auch für Landwirte auszuarbeiten und Studierende näher an die Praxis zu bringen.