Veranstaltungen

19.03.2020 | futureSax-Transferroadshow Biodiversität

„Hochschulen für Angewandte Wissenschaften – Innovationspartner für Verbundforschung“ – Teilnehmer des Sächsischen Transferpreises erzählen ihre Geschichte

Gemeinsam mit futureSax präsentiert die Hochschule Mittweida/Saxony5 die neuesten Forschungsergebnisse im Bereich Biodiversität und deren praktische Umsetzung. Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie hier.

30./31.03.2020 | Wintertagung ökologischer Landbau

Herzliche Einladung zur Wintertagung zum ökologischen Landbau am 30. und 31. Januar 2020 in Limbach bei Wilsdruff. Veranstaltet wird die Fachtagung von der Gäa und der HTW Dresden. Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Programm Flyer Wintertagung Ökologischer Anbau

11.12.2019 | Workshop „Ökologischer Landbau und Schutz umweltsensibler Flächen“

Ort: Landwirtschaftsministerium Prag, Tschechische Republik

In Kooperation mit dem tschechischen Ökolandbauverband „ProBio“ wurden die Herausforderungen und staatlichen Strukturen zum Wasserschutz in Tschechien und Möglichkeiten zur Verringerung der Nitratauswaschung unter Ackerflächen vorgestellt und diskutiert. In Tschechien gibt es auch das Problem der Grenzwertüberschreitung bei Nitrat im Grundwasser. Maßnahmen dazu sind jedoch weniger weit entwickelt als in Sachsen. 

18/19.09.2019 | Fachtage „Umstellung auf ökologischen Landbau“

Tagungsort: Tagungszentrum Rittergut Limbach in Wilsdruff 

Auf der zweitägigen Schulung im Tagungszentrum Rittergut Limbach wurde zum einen theoretische grundlagen zum Pflanzenbaumanagement, zum Vertrieb ökologisch erzeugter Produkte und zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen vermittelt. Zum anderen wurden zwei Biobetriebe besucht.

22.10.2019 | Biodiversitätstag in der Hochschule Mittweida

Am 22. Oktober 2019 fand im Rahmen der Saxony5-Woche der erste Biodiversitätstag des NABU und der Hochschule Mittweida statt. Die Erhaltung der Diversität unserer Umwelt spielt eine wichtige Rolle, denn in Zeiten der rasend schnellen Entwicklung von Industrie und Technologie geht sie immer weiter verloren. Natürliche Arten sterben aus, während die Gentechnik neue Arten schafft – so scheint es. Außer Frage steht, dass zum Beispiel der Klimawandel und die intensive Landwirtschaft den natürlichen Wandeln der Lebewelt beschleunigen und sich auf die Biodiversität auswirken. Was aber bedeutet Biodiversität? Es sprachen Referenten aus unterschiedlichen Fachbereichen und beleuchteten das Thema unter anderem aus Sicht der Genetik, Politik und des Naturschutzes. Den Abschluss bildete eine spannende Diskussion.

Auch die FreiePresse berichtete über das Thema. Den Beitrag können Sie hier nachlesen.

23.08.2019 |Feldtag Soja-Anbau und Unkrautbekämpfung mit Zwischenfrüchten

Ort: Kondratowice bei Wroclaw/Breslau, Polen

Für einen internationalen Austausch und gegenseitiges Lernen fand am 23.8.2019 ein Feldtag auf der KWS-Versuchsstation Kondratowice statt. In diesem Rahmen wurden verschiedene Feldversuche zum Roggen- und Sojaanbau vorgestellt und intensiv diskutiert.

28.06.2019 |Feldrundfahrt Ökologischer Landbau – von Nossen nach Dresden

Landwirte, Berater und Wissenschaftler besichtigen Ackerfeldversuche und Pflanzenbestände bei Berufskollegen.

12.06.2019 |Feldtag – Neue Strategien für den ökologischen und konventionellen Pflanzenbau

Die Rahmenbedingungen für den Pflanzenbau unterliegen einem ständigen Wandel: Förderprogramme, Umweltauflagen, Marktsituationen und zunehmend auch das Klima ändern sich in kleinen oder größeren Schritten. Das gilt für den ökologischen wie den konventionellen Landbau. Landwirte müssen diese Änderungen beobachten und mit angepassten Betriebszweigen und Produktionsverfahren reagieren. Der Feldtag in Großkargen sollte einen Beitrag für wissensbasierte Entscheidungen der Unternehmen leisten. Das Treffen hat neue Forschungsergebnisse und Erfahrungen für den Anbau wichtiger Feldkulturen präsentieren und zum Austausch zwischen Wissenschaft, Beratung und Praxis beigetragen. Der Feldtag fand auf Flächen der konventionell wirtschaftenden Saatzucht von Kameke GbR statt, weil dort die Feldversuche zu Ackerbohnen und Soja lagen. Die gezeigten Versuchsergebnisse stammen aber aus der Ökolandbau – Forschung und sind für ökologisch wie für konventionell wirtschaftende Betriebe gültig.

28.11.2018 |Ökologischer Landbau und Trinkwasserschutz ‐ Nitratbelastung im Grundwasser durch innovative Produktionsverfahren senken am

Ort: Gasthof Wilder Mann e. V. in 04749 Ostrau

Kurzbericht: Bei der Tagung im Gasthof Wilder Mann kamen 38 Teilnehmer zusammen, etwa zu einem Drittel von Wasserbehörden sowie einem Viertel von Landwirtschaftsbetrieben und die übrigen von Wasserversorgern, Wissenschaftseinrichtungen, Agrar-Verbänden und Agrarverwaltung. Frau Silke Peschke vom LfULG zeigte auf, wo in Sachsen sich die Gebiete mit Nitratauswaschungsproblemen befinden und welche Hilfen der Freistaat anbietet. Es wurde deutlich, dass die wissenschaftlichen Fragen i.d.R. sehr weit geklärt sind, aber nach wie vor Wissensdefizite bei Wasserbehörden und Landwirten bestehen. Aus der Diskussion wurde deutlich, dass es wünschenswert wäre, dass Wasserversorgungsunternehmen Wasserschutzberater zur Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft einstellen, dies aber oft am Geld scheitert.

29. & 30.10.2018 |Interaktives Training zur Bewertung des Tierwohls von Mastschweinen mittels tierbezogener Kriterien

Ort: Technikum, HTW Dresden | Uhlandstr. 25, 01069 Dresden

Der Intensivkurs Tierwohl von Mastschweinen war eine Veranstaltung des ZAFT e.V. an der HTW Dresden unter fachlicher Leitung der Professur für Ökologischen Landbau in Kooperation mit verschiedenen Partnern, wie Naturland und Gäa e.V..

Das Thema Tierwohl hat in den letzten Jahren bei Verbrauchern, Handel und Landwirtschaft eine stark wachsende Bedeutung erfahren. Es wird immer wichtiger, eine tiergerechte Haltung sachgerecht zu bewerten und sicherzustellen.
Damit stellt sich nicht nur die Frage nach den Tierwohl-Kriterien, sondern insbesondere auch nach der Kompetenz der Prüfer, die die Einhaltung der zugrundegelegten Kriterien überprüfen sollen.
Der an der HTW Dresden angebotene Intensivkurs bot eine hochwertige Schulung durch ausgewiesene Tierwohl-Experten und kontrollierte anschließend auch die erreichten Kompetenzen mittels einer Hochschul-Prüfung.

24.10.2018 |10. Burgstädter Praktikertreffen

Ort: Landwirtschaftsbetrieb Andreas Graichen Chemnitzer Straße 124 09217 Burgstädt

Neben zahlreichen Vorteilen durch die Zwischenfrüchte spielen diese zunehmend hinsichtlich der Unkrautunterdrückung eine wichtige Rolle. Seit mehreren Jahren beschäftigt sich unser Verein mit dem Thema. Gemeinsam mit der HTW Dresden legten wir in diesem Sommer im Rahmen des Transferprojektes SAXONY5 einen Versuch mit unterschiedlicher Bodenbearbeitung vor den Zwischenfrüchten an. Der schnellstmöglichen Stoppelbearbeitung und Aussaat nach der Ernte der Vorfrucht wurde eine schnellstmögliche Schälfurche und Aussaat der Zwischenfrüchte gegenübergestellt. Aus den langjährigen Untersuchungen unseres Vereins heraus wurde als dritte Variante eine weitere Bodenbearbeitung zwei Wochen nach der Stoppelbearbeitung durchgeführt und erst dann die Zwischenfrüchte ausgesät. Wie schon im letzten Jahr haben wir neben den gewohnten Zwischenfruchtmischungen vor allem Reinsaat ins Feld gestellt, um exaktere Aussagen zur Reaktion der Zwischenfrüchte auf die unterschiedliche Bodenbearbeitung treffen zu können. Zum Feldtag wurden erste Ergebnisse präsentiert und mit den Landwirten diskutiert.

31.10.2018 |Mit dem NABU aufs Land

Fahrradexkursion durchs Naturschutzgebiet „Wölperner Torfwiesen“

Das Naturschutzgebiet „Wölperner Torfwiesen“ ist ein rund 46 Hektar großes naturnah genutztes Niedermoor zwischen Eilenburg und Leipzig. Neben feuchten Wiesen und trockenen Magerrasenstandorten sind vereinzelt Eichen- und Hainbuchwälder in die abwechslungsreiche Landschaft eingestreut. Einzigartig sind die großen Pfeifengraswiesen, die die letzten Vorkommen der vom Aussterben bedrohten Europäischen Trollblume und der seltenen Prachtnelke beherbergen. Für Naturbegeisterte und alle Interessierten veranstaltet der NABU Sachsen am 31. Oktober eine Radtour durch das Gelände.

Um die Wiesenstandorte dauerhaft zu erhalten, führt der NABU Sachsen dort seit vielen Jahren extensive Grünlandpflege im Gebiet durch. Unter anderem eine kleine Mutterkuhherde aus Schottischen Hochlandrindern wird bei der Landschaftspflege eingesetzt und hilft dabei, die Feuchtwiesen offen zu halten. Wie diese extensive Beweidung Landwirtschaft und Naturschutz verbindet, zeigt der NABU beispielhaft mit seiner Exkursion zu Rad von Eilenburg nach Leipzig. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen haben dabei die Gelegenheit, mit der Landwirtin ins Gespräch zu kommen.

22.10.2018 |Fachtag Umstellung auf ökologische Landwirtschaft

Ort: Göda OT Neuspittwitz bei Bautzen

Der regionale und überregionale Absatz von Ökoprodukten entwickelt sich seit Jahren sehr positiv. Auch in unserer Region suchen Bio-Verarbeitungsunternehmen ökologisch erzeugte Rohware und sind deshalb an einer langfristigen Zusammenarbeit mit ÖkoLandwirten interessiert. Die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft ist ein großer Schritt für jedes Unternehmen und bedarf umfassender Information und Planung. Mit diesem Seminar wollten wir zu Fragen der Umstellung auf ökologische Landwirtschaft praxisnah informieren. Nach einer theoretischen Einführung in die wichtigsten Fragen der Umstellung auf ökologischen Landbau und einem vertieften Einblick in die Vermarktungsmöglichkeiten haben wir uns mit den Erfolgskriterien des ökologischen Ackerbaus befasst. Die Betriebsbesichtigung des Biohofs Mörl gewährte anschließend einen Blick in die Praxis der ökologischen Bewirtschaftung. Alle Teilnehmer waren dazu eingeladen, ihre Fragen zur Umstellung auf ökologische Landwirtschaft an den Betriebsleiter Matthias Mörl und die Fachleute aus Beratung und Vermarktung zustellen.

09.05.2018 |Exkursion zum Hofgut Eichigt im Vogtland

Am Mittwoch den 09.05.2018 war das Co-Creation Lab (CCL) Landwirtschaft und Biodiversität (LuB) des Transferverbundes Saxony5 auf Exkursion zum Hofgut Eichigt im Vogtland. Beteiligt waren Vertreter des Naturschutzbundes „NABU“, des Zentrums für Ökologischen Landbau Mittel- u. Osteuropas e.V., „EkoConnect“, sowie Teilvorhabenskoordinator der HTW Dresden, Bernhard Jansen, Prof. Arne Cierjacks als mitarbeitender Wissenschaftler der HTW Dresden und Jana Dörnchen-Neumann von der Hochschule Zittau/Görlitz. 

Im Zentrum des CCL-Treffens stand die Frage, wie sich Naturschutz und (Bio-)Landwirtschaft vereinen lassen. Das Hofgut Eichigt ist ein Bio-Landwirtschaftsbetrieb, der sich erst kürzlich auf Bio Produkte umgestellt hat und dabei beachtliche Ergebnisse vorweisen kann. Nicht zuletzt deswegen war das Ausflugsziel gewählt worden.

Auf dem Hofgut Eichigt wird bereits geforscht: Prof. Knut Schmidtke von der HTW Dresden hat hier bereits ein Versuchsfeld (Exaktversuch) aufgebaut, auf dem Anbaustrategien für ökologische Milchviehbetriebe in Mittelgebirgslagen getestet werden.

Ziel ist es nun, die Forschungsarbeit auszuweiten, Kommunikationskonzepte für die Interaktion mit der Gesellschaft aber auch für Landwirte auszuarbeiten und Studierende näher an die Praxis zu bringen.