Virtuell und trotzdem in Präsenz

Wissenschaftlerin steht am Stand und präsentiert die VR Brille

Die Hochschule Mittweida zeigt mit dem Saxony5-Verbund virtuelle Bedienkonzepte auf Chemnitzer Automatierungsmesse aaa

Zum zweiten Mal ist die Messe all-about-automation (aaa) am 22. und 23. September in Chemnitz zu Gast und ebenfalls zum zweiten Mal ist die Hochschule Mittweida mit einem eigenen Messestand dabei.

Die Messe zeigt Systeme, Komponenten, Software und Engineering für industrielle Automation und industrielle Kommunikation. Hersteller und Dienstleister vernetzen sich auf der all about automation in Chemnitz mit den Anwendern aus Sachsen.

Die Hochschule Mittweida präsentiert, wie schon im vergangenen Jahr mit Saxony5 das Verbundprojekt der sächsischen Hochschulen zum Wissens- und Technologietransfer. Am Stand 1-125 entführen Prof. Leif Goldhahn und sein Team aus dem Saxony5-Teilvorhaben 11-2 die Besucher:innen in virtuelle Welten. Am Stand können sich interessierte Messebesucher:innen die virtuelle Lernumgebung am Beispiel einer Inbetriebnahme einer Fräsmaschine der Trainingsfabrik 4.0 durch die VR-Brille HTC-Vive pro ansehen.

Beim Eintauchen in die virtuelle Welt gilt es, spannende Szenarien zu erleben und reale Aufgaben virtuell zu lösen. Wissenschaftlicher Hintergrund sind die Schaffung und Testung von virtuellen Bedienkonzepten sowie die Visualisierung von Bedienabläufen. Fehlbedienungen von Werkzeugmaschinen sollen so reduziert werden und damit zur Erhöhung der Bediensicherheit beitragen.

Die Messe wird nach aktuellem Stand als Präsenzmesse durchgeführt, mit einem Sicherheits- und Hygienekonzept und mit Schutzvorkehrungen für Aussteller und Besucher. Die Messe ist am 22. September von 09:00 bis 17:00 Uhr und am 23. September von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet.

Besucher:innen werden gebeten, sich vorab hier kostenlos online zu registrieren (der Zutritt erfolgt jeweils in einem vorab ausgewählten Zeitfenster).

 

Wir wünschen unserem Team einen erfolgreichen Messeauftritt.

 

Text: Annett Kober; Fotos: Hochschule Mittweida

Der Artikel erschien zuerst auf der Webseite der Hochschule Mittweida unter Fokus Forschung.