Rückblick: Auftaktveranstaltung mit Praxisbeispielen aus der bildgebenden Analytik

Stereotaxie

„Aus der Forschung in die Anwendung“, so lautet das Motto der neuen digitalen Veranstaltungsreihe des Saxony5-Co-Creation-Labs Oberflächentechnik. Zum Auftakt am 10. März 2021 stand das Thema bildgebende Analyseverfahren im Mittelpunkt. In Kooperation mit dem ICZ (Imaging Center Zwickau) der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) präsentierte das Co-Creation-Lab Praxisbeispiele aus dem medizinischen Bereich.

Christian Fiedler, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der WHZ, zeigte in seinem beeindruckenden Vortrag zur personalisierten Neurochirurgie, wie die bildgebende Analytik beispielsweise bei der Behandlung von Morbus Parkinson mittels Tiefenhirnstimulation eingesetzt wird. Die Planung der Verfahrwege der Stimulationselektroden und die Konstruktion einer patientenspezifischen Stereotaxievorrichtung zur exakten Positionierung der Elektroden basieren auf präoperativen Bilddaten. Leider kurzfristig abgesagt werden musste der geplante Beitrag zur Untersuchung des Verschleißzustandes von Explantaten mit abbildendenden Techniken. Er soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Projekt Tiefenhirnstimulation

 

Zum Abschluss der Veranstaltung lud WHZ-Professorin Silke Mücklich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur zweiten Ausgabe von „Aus der Forschung in die Anwendung“ ein. „Wir würden uns freuen, wenn wir Sie am 28. April um 16:30 Uhr wieder begrüßen dürfen. Ein Thema wird dann unter anderem die industrielle Sicht zu Bedarf und Potenzial der bildgebenden Oberflächen- und Werkstoffanalytik sein,“ so die Koordinatorin des Co-Creation-Labs Oberflächentechnik.

Bilder: Christian Fiedler (WHZ), Text: Peter Scheffler (WHZ)