Transferbezogene Kompetenzvermittlung: Wissen sichern
Was passiert mit wertvollem Wissen, wenn Mitarbeitende in den Ruhestand gehen oder die Stelle wechseln? Das Transfermodul „Transferbezogene Kompetenzvermittlung" widmet sich genau dieser Frage: der Übertragung und Bewahrung von Transferkompetenzen – innerhalb der Hochschulen ebenso wie nach außen, etwa durch geeignete Weiterbildungsformate. Denn um ein Transferobjekt erfolgreich zu entwickeln und nachhaltig zu übertragen, braucht es genau diese Kompetenzen.
Warum das jetzt drängt
Gleich mehrere Entwicklungen erhöhen den Handlungsdruck:
- Sinkende Wissenshalbwertszeit: Schnelle Wandlungsprozesse und eine hohe gesellschaftliche Innovationskraft sorgen dafür, dass Wissen heute schneller veraltet als früher.
- Wissensverlust bei Personalwechseln: Ohne strukturierte Übergaben geht aktuelles, wertvolles Wissen häufig verloren.
- Demografischer Wandel: In den kommenden Jahren geht viel erfahrenes Personal in den Ruhestand – die Herausforderung verschärft sich dadurch zusätzlich.
Unser Ansatz
Um dem Verlust von Wissen entgegenzuwirken, bauen wir umfassende Wissensstrukturen auf und sorgen für deren strukturierte Bewahrung, Aktualisierung und Übertragung. Gleichzeitig wächst die Relevanz von Kooperationen zwischen Wissenschaft und Industrie: Geeignete Strategien helfen dabei, wissenschaftliche Weiterbildung in Unternehmen zu fördern und vorhandenes Wissen praxiswirksam einzusetzen. Unser Fokus liegt dabei besonders auf dem Wissensaustausch zwischen Transfergeber*innen sowie auf gut auf- und vorbereiteter Wissensvermittlung für Gruppen.