Ergebnisse zur Umfrage „Elektrische Mobilität an der HTW Dresden“ veröffentlicht

Auto mit Aufschrift HTW Dresden steht auf einem Parkplatz

Das Labor Elektrische Mobilität der HTW Dresden hatte im Januar 2020 eine Umfrage zum Stand der Elektrischen Mobilität an der Hochschule durchgeführt. Die Umfrage hatte zum Ziel, das Interesse der Hochschulmitarbeiter an den Themen Elektromobilität und erneuerbare Energien aufzuzeigen. Die Ergebnisse stehen nun zur Verfügung.

Im Rahmen des Transferverbunds der fünf sächsischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften Saxony5 wurde im Co-Creation Lab Versorgungsinfrastruktur eine Umfrage zum Thema „Elektrische Mobilität“ unter Mitarbeitern der HTW Dresden durchgeführt. Die Ergebnisse der Umfrage sollen zum einen als Grundlage für die Entwicklung von Maßnahmen im Bereich erneuerbare Energien und Elektromobilität an der Hochschule dienen. Zum anderen sollte das allgemeine Interesse der Mitarbeiter am Thema transparenter werden. Ziel ist es vor allem auch hochschulübergreifende Anreize für Initiativen in der Elektromobilität im privaten und dienstlichen Verkehrssektor zu schaffen.

Insgesamt wurden 158 Bewertungen abgegeben. 87 % aller Teilnehmer sprechen sich dabei für eine Vorreiterrolle der HTW Dresden im Bereich der Elektromobilität aus. Neben weiteren Erkenntnissen zu den Themen ÖPNV, Parkplatz- und Fahrradnutzung konnte die Umfrage einige Anstöße gewinnen und Klarheit zur Ladeinfrastruktur der Hochschule schaffen. Es würden 61% aller Teilnehmer die Ladeinfrastruktur nutzen, wenn Sie vorhanden wäre. Als eine erste wichtige Maßnahme möchte das HTW-Team des Saxony5 Co-Creation Labs daher eine bisher inaktive, vorhandene Ladesäule auf dem Hochschulcampus wieder der allgemeinen Nutzung zuführen und die Ausstattung des neuen Parkplatzes mit Ladetechnik befördern. Weitere Maßnahmen werden festgelegt mit dem Ziel, zukünftig den CO2-Fußabdruck der Hochschule zu senken und den Einsatz neuer Technologien zu fördern.

Die Umfrage wurde im Labor Elektrische Mobilität durch Dipl.-Ing.(FH) Johannes Höntzsch erarbeitet. Dies erfolgte unter Anleitung der Professoren Jens Morgenstern und Manfred Hübner, welche im Transferverbund Saxony5 zusammen mit Kollegen aus vier weiteren sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Leipzig, Mittweida, Zittau/Görlitz und Zwickau durch interdisziplinäre Zusammenarbeit und intelligente Vernetzung ihre Ressourcen und Kompetenzen für die Stärkung des forschungsbasierten Wissens- und Technologietransfers einsetzen.

Bild: HTW Dresden / Peter Sebb; Text: Sophie Tietze