Ausstellung im COSMO: Ein smarter Sensor für Wasserproben
Seit dem 15. September ist im COSMO Wissenschaftsforum im Kulturpalast Dresden die Ausstellung „Zusammen denken. Wenn Wissenschaft und Praxis gemeinsam forschen“ zu sehen. Sie zeigt, wie Forschende und Praxispartner*innen gemeinsam Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen entwickeln. Mit dabei: ein smarter Wasserprobensammler der HTW Dresden.
Hochwasser werden immer wahrscheinlicher
Extremwetterereignisse geschehen aufgrund des Klimawandels immer öfter. Ausgestellt ist ein Open-Source-Wasserprobensammler, der bei Hochwasser automatisch meldet, wenn er zur Abholung bereit ist. Das erspart unnötige Kontrollfahrten, besonders in entlegenen oder schwer zugänglichen Gebieten. Beteiligt sind die Professur Informationsmanagement und die Professur Wasserwesen der HTW Dresden.
Das Besondere: Das gesamte Vorhaben, von der Elektronik über die Firmware bis zur Serversoftware, ist offen auf GitHub dokumentiert. Interessierte können den Sensor mit einer Anleitung nachbauen, anpassen und weiterentwickeln, etwa um zusätzliche Sensoren für Wasserstand oder Leitfähigkeit.
Wer mehr über das Projekt erfahren möchte, kann direkt mit den Forschenden ins Gespräch kommen: Am 27. Oktober und 24. November ist Stefan Helmert aus der Arbeitsgruppe vor Ort und steht für Fragen zur Verfügung.
Wer forscht hier eigentlich? Ausstellung bis zum 26. November
Die Ausstellung im COSMO zeigt transdisziplinäre Projekte aus Dresden und Sachsen, in denen Forschende gemeinsam mit Praxispartner*innen, etwa aus Behörden, Pflege oder Handwerk, an Lösungen arbeiten, die keine Seite allein hätte entwickeln können. „Zusammen denken” steht dabei für offenen Austausch, gemeinsames Entwickeln und die Verbindung unterschiedlicher Kompetenzen. Zu sehen ist sie noch bis zum 26. November 2026.
veröffentlicht am 13.10.2026, von Eric Neiß
Veröffentlichungsdatum
13.10.2026