HTWK-Forschende beim SPIN2030 Wissenschaftsfestival in Dresden

Spannende Workshops, beeindruckende Experimente-Shows zum Mitmachen und Speed-Dating mit Forschenden – beim SPIN2030 Wissenschaftsfestival in Dresden können Besucherinnen und Besucher ein breites Spektrum an Wissenschaft in Sachsen erleben. Dafür sind am 8. und 9. März 2024 alle Etagen der Technischen Sammlungen in Dresden geöffnet. Der Eintritt ist frei.

„Mit unserer Kampagne ‚SPIN2030. Wissenschaftsland Sachsen‘ zeigen wir erstmals die Breite und Leistungsfähigkeit der hochschulischen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen im ganzen Freistaat. Das Interesse unserer Einrichtungen, sich am Wissenschaftsfestival zu beteiligen, war riesig. Wir wollen für Wissenschaft und Forschung begeistern, zum Staunen bringen und auch zum Diskutieren einladen. Das Wissenschaftsland Sachsen hat sich inzwischen zu einer Marke entwickelt, die wir noch viel bekannter machen wollen – bei uns in Sachsen, aber auch weit darüber hinaus. Ich freue mich auf zwei Tage ganz im Zeichen der sächsischen Wissenschaft und lade herzlich dazu ein, vorbeizukommen“, so Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow.

Das Programm der HTWK Leipzig

Zu sehen ist die Sprungkiste der Forschungsgruppe Geotechnik zur Bodenverdichtung
Die Sprungkiste der Forschungsgruppe Geotechnik (Foto: Swen Reichhold/HTWK Leipzig)

Beim ersten gesamtsächsischen „Wissenschaftsfestival SPIN2030“ beteiligen sich auch mehrere Forschungsgruppen der HTWK Leipzig. Zum detaillierten Programm.

In der ersten Etage befinden sich auf der Sonderausstellungsfläche die Exponate der Forschungsgruppen Geotechnik und FLEX. Bei den Geotechnikerinnen und Geotechnikern können kleine und große Besucherinnen und Besucher auf einen interaktiven Sandkasten springen und dabei mehr zur Bodenverdichtung erfahren, denn die zentrale Frage hier ist: Welche Methode ist effektiver, Boden zu verdichten, ein Riesensprung oder eine Serie kleiner Sprünge? Daneben zeigt die Forschungsgruppe FLEX am Gemeinschaftsstand mit dem Laserinstitut der Hochschule Mittweida, wie mit einem neu entwickelten 3D-Druckverfahren ressourcenschonender gebaut werden kann.

Neben Exponaten gibt es hier auch einen Stand für das Format „Meet a Scientist“: Dr. Konstantin Weise, der die Vertretungsprofessur für Elektrotechnik innehat, erklärt, welche Rolle Elektrotechnik in den Neurowissenschaften spielt und Florian Junker vom Institut für Betonbau spricht darüber, wie sich die Gefahr von Rissen in Bodenplatten vermeiden lässt.

Von der Sonderausstellungsfläche gelangen die Gäste in das „Machwerk“ im Erdgeschoss. Hier gibt es vor allem Roboter zu bestaunen. Die HTWK Robots, die mit ihrer Nao-Fußballmannschaft 2023 deutscher Vizemeister geworden ist, zeigen ihr fußballerisches Können und demonstrieren, was Fußball und Künstliche Intelligenz bewirken.

Nebenan baut ein Roboter der Forschungsgruppe Nachhaltiges Bauen live vor Ort ein Gelege für ein Bauteil aus Carbonbeton – dem Baustoff der Zukunft. Aus diesem wurde bereits ein ganzes Haus gebaut, das mit einer VR-Brille vor Ort auch besichtigt werden kann. Der Werkstoff Carbonbeton kann aber noch viel mehr: Denn Bauteile aus Carbonbeton können auch Leuchten oder Heizen. Ein Bauteil, das leuchtet, ist vor Ort. Die Gäste können hier selbst herausfinden, wie es angeht, denn einen Lichtschalter gibt es nicht.

Science Night

Zu sehen ist ein Roboter der Nao-Fußballmannschaft der HTWK Leipzig
Die Nao-Fußballmannschaft der HTWK Leipzig ist auch dabei (Foto: HTWK Robots)

Ein weiteres Highlight gibt es am Freitagabend: die Science Night im Emuanuel-Goldberg-Saal in der 5. Etage. Neben einer Podcast-Liveaufzeichnung, mehreren Science Slams, einem Quiz und einer Vorführung zur Forensik treten hier die HTWK Robots auf. Von 17:45 bis 18:15 Uhr geben sie eine weitere Show.

Das gesamte Programm

Insgesamt rund 50 wissenschaftliche Einrichtungen und Verbände beteiligen sich am ersten gesamtsächsischen Wissenschaftsfestival.

Wer gezielt die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Sachsen sucht, findet diese in der Nähe des Stands der HTWK Leipzig in der Sonderausstellungsfläche in der ersten Etage. Hier gibt es auch den Stand des Verbundprojektes Saxony5, in dem alle fünf HAW Mitglieder sind.

veröffentlicht am 27.02.2024, von Dr. Franziska Böhl

Ort

Junghansstraße 1-3
01277 Dresden
Technische Sammlungen Dresden

Veröffentlichungsdatum

27.02.2024

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M.Eng. Alexander Knut

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Porträtfoto Marius Zwigart

M.A. Marius Zwigart

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Tel.: +49 341 3076 6515

Schlagwörter

Festival, Messe, Wissenstransfer

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