Prof. Wünschiers vom Co-Creation Lab „Landwirtschaft und Biodiversität“ für den Sächsischen Transferpreis nominiert

Prof. Röbbe Wünschiers wurde vom Institut für ganzheitliche Zucht von PON und Schafpudel für den Sächsischen Transferpreis vorgeschlagen und steht nun auf der Liste der Nominierten für den futureSAX-Preis.

Das Institut arbeitet seit längerem mit Prof. Wünschiers zusammen und begründete die Nominierung wie folgt:

Genetische Zuchtforschung beim Schafpudel mit Fokus auf Kryptorchismus

Der vom Aussterben bedrohte Schafpudel ist ein typischer deutscher Hütehund. Heute ist er als intelligenter Familien- und Therapiehund gefragt. Das Institut für ganzheitliche Zucht im sächsischen Oberseifersdorf züchtet seit über 15 Jahren Schafpudel. Durch die kleine Populationsgröße, stellen Erbkrankheiten ein ernstes Zuchtproblem dar. Gemeinsam mit Professor Wünschiers von der Hochschule Mittweida, wird die Zucht mit Erbgutanalysen begleitet, um zukünftig geeignete Paarungen vorauszusagen.

Der Sächsische Transferpreis wird aller zwei Jahre von futureSAX vergeben. Es sollen die Wissens- und Technologiegeber geehrt werden, die einen erfolgreichen Transferprozess von der Wissenschaft in die sächsische Wirtschaft durchgeführt haben. Durch die Teilung von Wissen und Technologie kann der sächsische Mittelstand neue Innovationen entwickeln und im Wettbewerb seine Position stärken.

Prof. Wünschiers ist zudem Teilprojektleiter des Co-Creation Lab 7 „Landwirtschaft und Biodiversität“ im Verbundprojekt Saxony5. Zur Saxony5-Woche wird er am 22.10.2019 eine Veranstaltung zum Thema „Biodiversität – Was ist das?“ durchführen. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

Prof. Wünschiers drücken wir für den Sächsischen Transferpreis die Daumen!

Der Text erschien zuerst auf hs-mittweida.de
Text: Institut für ganzheitliche Zucht von PON und Schafpudel, Rita Fuchs, futureSAX; Bild: Fachgruppe Biotechnologie, Helmut Hammer