Einladung zum Online-Vortrag Neue Gentechnik

27. April 2022

Maisfeld – Foto: Ina Ebert

Maisfeld

Seit einigen Monaten stoßen wir immer wieder auf Artikel, zum Beispiel in renommierten Printmedien, die uns darauf hinweisen, dass zur Sicherung der Ernährung der wachsenden Erdbevölkerung, zur Rettung unserer Landwirtschaft vor Dürrefolgen und zur Abwehr verheerender Schädlingsinvasionen speziell die „grüne“, also auf Nutzpflanzen angewandte, Gentechnik unabdingbar ist. Sie solle daher auch in Europa von der Regulierung ausgenommen werden, da sie eigentlich nichts anderes tue als quasi-natürliche Mutationen zu unser aller Vorteil anzuwenden.

Die Auswirkungen der Anwendung der Neuen Gentechniken auf Ökosysteme und Ökosystemleistungen sind ungewiss und sehr wahrscheinlich nicht umkehrbar. Daher sollte aus Naturschutzsicht im Sinne des Vorsorgeprinzips vom ungünstigsten Fall ausgegangen werden und ihre Anwendung im Freiland reguliert bleiben.

Das Thema ist komplex und erfordert eine Menge Hintergrundwissen. Wir möchten zu einer sachlichen Debatte beitragen.

Auf Einladung des Projekts Saxony⁵ und des NABU-Bundesfachausschusses Umweltchemie und Ökotoxikologie referiert am 27. April Prof. Dr. Röbbe Wünschiers (Co-Creation Lab Landwirtschaft und Biodiversität) zum Thema Neue Gentechnik. Vorgestellt werden dabei die grundsätzliche Funktionsweise und Anwendungsgebiete, Unterschiede zur klassischen Gentechnik und die rechtliche Situation. Um Anmeldung wird gebeten bis 25. April.

Hier geht es zur Anmeldung für die Tagung.

Text: NABU/HSMW

Datum

27.04.2022 18:00

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Eine gemeinsame Initiative von Innovative Hochschule, Bundesministerium für Bildung und Forschung und Gemeinsame Wissenschaftskonferenz GWK