Fabrik der Zukunft 2026 "Medizintechnik im Wandel"
Wie verändert künstliche Intelligenz die Art, wie wir Krankheiten erkennen und behandeln? Was leisten Roboter heute schon in Operationssälen und Pflegeeinrichtungen und was wird morgen möglich sein? Und wie kann Medizintechnik nachhaltiger, zugänglicher und stärker am Menschen ausgerichtet gestaltet werden? Am 5. November 2026 lädt die Hochschule Zittau/Görlitz dazu ein, diese Fragen gemeinsam zu erkunden.
Die Veranstaltung „Medizintechnik im Wandel" am 5. November 2026 an der Hochschule Zittau/Görlitz geben Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis Einblicke in aktuelle Entwicklungen, von KI-gestützter Diagnostik und robotergestützter Chirurgie über nachhaltige Kreislaufwirtschaft im Gesundheitswesen bis hin zu der Frage, wie Technologien entstehen, die wirklich gebraucht werden.
Die Veranstaltung wird begleitet von einer interaktiven Wanderausstellung mit sechs Stationen in deutscher und polnischer Sprache, die einen faszinierenden Blick in die Medizintechnik der Zukunft wirft – von der Züchtung künstlicher Organe über medizinische Nanoroboter und Bioprothesen bis hin zur Steuerung von Geräten allein mit dem Blick.
Im Anschluss laden wir zum Get-together ein, für persönliche Gespräche, neue Kontakte und Kooperationsanbahnungen.
Wer nicht den ganzen Tag dabei sein kann, ist trotzdem willkommen! Die Veranstaltung ist so gestaltet, dass man auch nur für einzelne Programmpunkte vorbeikommen kann.
Die Teilnahme ist kostenlos und für Verpflegung ist gesorgt.
Für wen ist die Veranstaltung?
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für die Zukunft der Medizin und Pflege interessieren, ob aus Wissenschaft, Klinik, Unternehmen oder Pflege, ob mit langjähriger Fachexpertise oder einfach aus Neugier. Fachkenntnisse sind keine Voraussetzung: Wer wissen möchte, wohin sich Medizintechnik entwickelt und welche Rolle neue Technologien in der Gesundheitsversorgung von morgen spielen, ist herzlich willkommen.
Programm
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13:00 Uhr - 13:15 Uhr Begrüßung |
Prof. Dr. rer. pol. Sophia Keil – Prorektorin Forschung, Transfer und Internationalisierung der Hochschule Zittau/Görlitz Prof. Dr. Andreas Hoff – Institutsdirektor des Institutes Gesundheit, Altern, Arbeit, Technik |
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Eröffnungsimpuls: KI in der Medizin verantwortungsvoll nutzbar machen – Perspektiven aus dem sächsischen Forschungsnetzwerk KIMed
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Dr. Eveline Prochaska – Projektleitung KIMed Netzwerk Dr. Eveline Prochaska zeigt, wie KIMed als sächsisches Forschungsnetzwerk die Entwicklung und Umsetzung von KI-Anwendungen in der Medizin unterstützt. Im Mittelpunkt stehen sichere Dateninfrastrukturen, kliniknahe Demonstratoren, Transferpotenziale sowie Fragen der Validierung und regulatorischen Anschlussfähigkeit. |
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Neue technische Möglichkeiten in der Medizin am Beispiel eines OP-Roboters
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Prof. Dr. Zeller – Klinischer Direktor des Städtisches Klinikum Görlitz & Leiter des Geriatrie-Netzwerks Görlitz Prof. Dr. Zeller berichtet aus der klinischen Praxis und stellt das neue Da-Vinci-Operationssystem des Städtischen Klinikums Görlitz vor. Im Mittelpunkt stehen die konkreten Möglichkeiten und Grenzen robotergestützter Chirurgie im klinischen Alltag: Welche Eingriffe profitieren, welche Voraussetzungen braucht es und was verändert sich für Operateur:innen und Patient:innen? |
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KI-gestützte Röntgenbild-Analyse zur Unterstützung der Chirurgie
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Prof. Mike Espig – Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) (tbc) Prof. Espig stellt seine Forschung zur automatisierten Erkennung ungesunder Gewebestrukturen in Röntgenbildern vor. Das KI-System dient als Unterstützungswerkzeug für Chirurg:innen, nicht als Ersatz, sondern als zweite Meinung in der Bildanalyse. Der Vortrag beleuchtet Methodik, Trainingsdaten, Validierung und den Weg vom Forschungsprototyp zum klinisch nutzbaren Tool. |
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Workshopsessions zu Open Source Medizintechnik
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Workshopsessions Workshop 1: „Frugale und offene Innovation in Medizin & Pflege“ In diesem Workshop bündeln die T!Raum-Initiativen OSHOP und transPORT ihre Kompetenzen, um gemeinsam neue Ansätze für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung zu entwickeln. Wie können wir Medizin und Pflege einfacher, bezahlbarer und alltagstauglicher gestalten? Genau dieser Frage widmen wir uns gemeinsam mit allen, die ihre Erfahrungen und Ideen einbringen möchten. Workshop 2: "Open Source Low-field MRI for Bedside Imaging” Helge Herthum von der Charité Berlin stellt das mobile Open-Source-MRT-System OSI2ONE vor, ein Niedrigfeld-Gerät, das Bildgebung direkt am Patientenbett ermöglicht. Der Workshop gibt Einblicke in Funktionsweise, Entwicklungsstand und Einsatzmöglichkeiten des Systems und lädt zur Diskussion ein: Welche Potenziale bietet Open-Source-Hardware in der medizinischen Bildgebung und wo liegen die Grenzen? |
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Medizinprodukte im Kreislauf: Recycling und Ressourcenschonung im Gesundheitswesen
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Sprecher:in folgt Rund 60 Prozent aller Medizinprodukte sind Einwegartikel. Krankenhäuser zählen zu den größten Abfallproduzenten Deutschlands. Der Beitrag zeigt, wie medizinische Einwegprodukte werkstofflich recycelt und in eine Kreislaufwirtschaft überführt werden können und damit Ressourcen geschont und Abhängigkeiten von globalen Lieferketten reduziert werden. |
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Optimierung des Recyclingprozesse in stationären Gesundheitseinrichtungen durch den Einsatz von Robotik, Automatisierung und Künstlicher Intelligenz
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Marc Krech – Forschungsinstitut ZIRKON der Hochschule Zittau/Görlitz Holger Neumann – Institut für Prozesstechnik, Prozessautomatisierung und Messtechnik (IPM) der Hochschule Zittau/Görlitz Marc Krech und Holger Neumann stellen Ihr Projekt RoSa-Recycle vor, in dem robotergestützte Verfahren zur automatisierten Sortierung und Aufbereitung von Recyclingmaterialien entwickelt werden. Mithilfe von Sensorik, Bildverarbeitung und KI-Algorithmen soll die Materialerkennung in Echtzeit verbessert und die Effizienz von Recyclingprozessen deutlich gesteigert werden. |
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Abschlussimplus: Co-Design von Technologien aus der Medizin und Pflege
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Prof. Dr. Andreas Hoff – Institutdirektor des Institutes Gesundheit, Altern, Arbeit, Technik (GAT) der Hochschule Zittau/Görlitz Technologien in der Medizin und Pflege entfalten ihren vollen Nutzen nur dann, wenn sie von Anfang an mit den Menschen entwickelt werden, die sie später anwenden. Prof. Dr. Andreas Hoff zeigt, wie Co-Design-Ansätze in der Praxis funktionieren: Wie werden Nutzer:innen frühzeitig in Entwicklungsprozesse eingebunden? Welche Methoden haben sich bewährt – und was verändert sich, wenn Patient:innen nicht nur Zielgruppe, sondern aktive Mitgestalter:innen sind? |
| ab 17:50 Uhr | Abschluss & Get-Together |
Die Teilnahme ist kostenlos. Für Verpflegung ist gesorgt.
Anmeldung
von Maria Fabisch
Datum
05.11.2026 13:00 – 17:00
Ort
Hochschule Zittau/Görlitz
Theodor-Körner-Allee 16
02763 Zittau/Görlitz
Teilprojekte
Kontakt
Schlagwörter
Informationsveranstaltung, Vernetzen, Vortrag, Wissenschaftskommunikation, Wissenstransfer, Workshop