Virtual Reality-basierte Bedienhandlungen

Mittweidaer Wissenschaftler nahmen am 66. GfA- Frühjahrskongress als digitaler Konferenz teil

Vom 16.- 18.03.2020 fand der 66. GfA-Frühjahrskongress statt. Die Gesellschaft für Arbeitswissenschaft e.V. veranstaltet jährlich diesen größten Kongress für ArbeitswissenschaftlerInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Institutionen.

Der Fachvortag aus der Hochschule Mittweida mit dem Titel „Lernszenarien und Virtual Reality-basierte Bedienhandlungen zur Mitarbeiterqualifizierung“ wurde am 18.03.2020, in der Session C4 AR/VR ‐ Design und Potenzial gehalten.

Der Inhalt des Vortrages stieß auf reges Interesse seitens des Auditoriums und umfasste dabei die Vorstellung des systematischen Aufbaus eines virtuellen Lernszenarios für Werkzeugmaschinen und die Demonstration an einem praxisrelevanten Beispiel der Trainingsfabrik 4.0 in Mittweida. Die Lernszenarien haben die Aufgabe, MitarbeiterInnen unter Anwendung eines Head Mounted Displays (HMD) bei der Planung und Qualifizierung für ihre Tätigkeiten an den Maschinen zu unterstützen.

Stand der Kongress dieses Jahr unter dem Motto: „Digitaler Wandel, Digitale Arbeit, Digitaler Mensch?“ so war dessen Aktualität nicht abzusehen: zumindest die Kommunikation gestaltete sich dann völlig digitalisiert. Und das in einer Zeit, als die Beteiligten das noch nicht gewöhnt waren. So stellte Herr Robert Eckardt, Mitarbeiter am Institut InnArbeit im Team von Professor Goldhahn, die gewonnenen Erfahrungen (Teilvorhaben 11-2 ) in Form von virtuellen Präsentationen der interessierten Öffentlichkeit vor. Von Vorteil war die reale Präsenz der Trainingsfabrik 4.0, so dass der Vortrag in der attraktiven Umgebung des Mittweidaer Labors stattfand.

Text: Prof. Leif Goldhahn, Robert Eckardt
Foto: Foto: Robert Eckardt
(Person auf dem Foto: Christina Pietschmann, beide Mitarbeiter Hochschule Mittweida)
Dieser Artikel erschien zuerst auf der Website der Hochschule Mittweida.