Anbahnungsreise nach Albanien zur Summer School 2025

Blick auf die Vjosa
Blick auf die Vjosa

Im September diesen Jahres soll es so weit sein: Zusammen mit der Universität Tirana (Albanien) planen Mitarbeitende der Fakultät Landwirtschaft/Umwelt/Chemie eine Summer School unter dem Motto „River Monitoring and Conservation – The Vjosa River as a Case Study of a Unique Wild River in Europe“ [dt.: Monitoring und Erhalt von Flusslandschaften – Das Fallbeispiel Vjosa als einzigartiger Wildfluss in Europa].

Anbahnungsreise erfolgreich abgeschlossen

Die Anbahnungsreise in der letzten Woche diente dem gegenseitigen Kennenlernen, sowie der Planung der Summer School und Inaugenscheinnahme des Untersuchungsgebietes, der Vjosa. Als „letzter Wildfluss Europas“ bietet diese unverbaute Flusslandschaft einmalige Einblicke in natürliche Fließdynamiken und Ökosysteme, obgleich Plastikverschmutzung und veränderte Landnutzung auch hier eine Rolle spielen.

Entsprechend sollen die Synergien zwischen den Professoren Kathrin Harre (Technische Chemie / Polymere) und Arne Cierjacks (Landschaftsentwicklung / Vegetationstechnik), sowie Sajmir Beqiraj (Hydrobiologie / Zoologie) von der Universität Tirana dazu beitragen, die Einflussnahme des Menschen näher zu beschreiben und entsprechende Methoden an die Studierenden weiterzugeben. Xhoen Gjashta, Mitarbeitende der Professur Technische Chemie, hatte im vergangenen Jahr auf einer Konferenz den Kontakt zu Prof. Beqiraj aufbauen können – die Idee der Summer School wurde geboren. Komplettiert wird das Exkursionsteam von Pauline Seidel, Mitarbeitende der Arbeitsgruppe Mikroplastik an der HTWD, die als Geografin die Schnittstelle zwischen Umweltwissenschaften und Chemie bedient.

Wissenschaftlicher Austausch für den Schutz der Vjosa

Konkret sollen die Themen Biodiversität und Plastikverschmutzung im Vordergrund stehen. Dazu werden durch Dresdner und Albanische Professor:innen Vorträge an der Universität Tirana gehalten. Es schließen sich mehrere Tage im Gelände, am gesamten Verlauf der Vjosa an. Vegetations- und artfaunistische Kartierungen im und am Fluss sowie Bestimmung von Mikro- und Makroplastikgehalten werden die Schwerpunkte bilden.

Auch eine Drohnenbefliegung und Erstellung eines digitalen Geländemodells mithilfe der Fakultät Geoinformation werden derzeit geplant. Neben fachlichen Inhalten sollen Studierende der HTWD gemeinsam mit albanischen Studierenden in einen interdisziplinären und interkulturellen Austausch kommen, wozu auch der Besuch kultureller Stätten auf dem Plan stehen werden.

Anmeldung zur Summer School unter: https://www.htw-dresden.de/news/summer-school-entdecke-die-vjosa-europas-letzten-wildfluss

Wir freuen uns auf eine spannende Summer School in Albanien!

veröffentlicht am 02.04.2025, von Marlen Walther

Ort

Vjosa

Albanien

Veröffentlichungsdatum

02.04.2025

Kontakt

Prof. Dr. Arne Cierjacks

Teilprojektleiter

Tel.: +49 351 462 3640

Porträtfoto Kathrin Harre

Prof. Dr. Kathrin Harre

Teilprojektleiterin

Tel.: +49 351 462 3250

Schlagwörter

Projektpartner, Vernetzen

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