Dresdner Kreuzgymnasium zu Besuch in Pillnitz

Lars Baldauf erklärt den Schüler*innen das Prinzip schwimmender Vegetationsbestände.

Das Lösen von Termen und Gleichungen, Lesen und Interpretieren von Jugendbüchern sowie die Einführung in die Chemie sind die üblichen Dinge, mit denen sich Gymnasialschüler*innen in der achten Klasse beschäftigen. Neben den klassischen Fächern wie z. B. Mathematik, Deutsch oder Chemie haben die Schüler*innen am Kreuzgymnasium in Dresden ebenfalls die Möglichkeit, ein Profilfach frei zu wählen. Eine Klasse aus der Stufe Acht, welche den Profilunterricht Ökologie belegt, hat sich gemeinsam mit ihrem Lehrer auf den Weg zum Campus Pillnitz gemacht, um etwas über schwimmende Vegetationsbestände zu lernen.

Warum überhaupt schwimmende Vegetationsbestände?

Der Ausflug der Schulklasse begann am kleinen Teich auf dem Campus in Pillnitz. An einem sonnigen Mittag erörterte Lars Baldauf gemeinsam mit den Schüler*innen, vor welchen Problemen Gewässer heutzutage stehen. Viele Flüsse und Bäche wurden begradigt oder mit Beton befestigt. Dadurch sehen sie oft eintönig aus, bieten weniger Platz für Tiere und Pflanzen und laden kaum noch zum Erholen ein.

Außerdem geraten sie durch den veränderten Wasserhaushalt in Städten immer häufiger in Gefahr: Es kommt öfter zu Hochwasser oder zu sehr wenig Wasser. Wie die Versiegelung von Flächen in Städten Hochwasser begünstigt, konnten die Schüler*innen in einem kleinen Experiment selbst herausfinden. Sie gossen Wasser auf Behälter mit verschiedenen Oberflächen. Dabei zeigte sich: Offener Boden kann Wasser aufnehmen und speichern. Auf versiegelten Flächen dagegen fließt das Wasser schnell ab und es kommt leichter zu Überschwemmungen.

Von der Theorie aufs Versuchsfeld

Nachdem die Grundlagen schwimmender Vegetationsbestände anhand einiger Exponate auf dem Campus gezeigt wurden, ging es für die Schulklasse auf das Versuchsfeld, wo verschiedene bepflanzte Schwimminseln unter Realbedingungen auf Teichen schwimmen.

Lars Baldauf zeigte hier den Schüler*innen, wie eine Menge verschiedener schwimmender Vegetationsbestände auf einem Becken schwimmt. Hier werden unterschiedliche Materialien ausprobiert und Wind und Wetter ausgesetzt. So kann über einen langen Zeitraum getestet werden, wie robust die Inseln sind und ob sie den Einsatz in der echten Welt überstehen.

Eine zweite Exkursion folgt im Juni

Nach dem ersten Besuch der Schulklasse möchte Prof. Henning Günther mit den Schüler*innen als Nächstes Anfang Juni ins Feld, um den Kaitzbach im Süden von Dresden zu untersuchen. Wir sind schon gespannt!

veröffentlicht am 18.05.2026, von Eric Neiß

Ort

Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden - Campus Pillnitz Dresden
Pillnitzer Platz 1
01326 Dresden

Veröffentlichungsdatum

18.05.2026

Kontakt

Lars Baldauf in einem weißen T-Shirt vor weißem Hintergrund.

Lars Baldauf, M. Sc.

Projektmitarbeiter

Tel.: +49 351 462 3061

Schlagwörter

Führung

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